Wir über uns – Ein Steckbrief von Marcel

Fast drei Jahre wurde dieser Blog ausschließlich von weiblicher Hand geführt. Aber das ändert sich ab heute. Im Licht der Neonröhren gibt es ab sofort männliche Verstärkung und damit auch neue Themen – Gamereviews, Unterhaltungselektronik, Konsolen und technische Gadgets – Dinge, von denen die Redaktionsmädchen keine Ahnung haben. Vorstellen darf sich der gute Herr selbst, in üblicher Manier mit einem Steckbrief.

 

Marcel

  • Name auf Geburtsurkunde: Marcel Keßler
  • genannt: Matze
  • Das Kreativste das ich je getan hab: Geburtstagsgeschenke grundsätzlich in Alufolie zu verpacken und mit Hilfe eines Schals in meine eigene Wohnung einzubrechen.
  • Bevorzugtes Nahrungsmittel am Arbeitsplatz: Red Bull…und zwar VIEL!!!
  • Lieblingsfernsehsendung: Breaking Bad, Doctor Who, Sherlock, The Walking Dead,
  • Lieblingsblog: Engadget Germany
  • Unangenehmster Charakterzug: Das ich manchmal sehr aufgedreht bin (Nein, das hat nichts mit dem Red Bull Konsum zu tun.)
  • Dinge, ohne die ich nicht leben kann: Luft, Nahrung, Wasser…aber vor allem meine bessere Hälfte und mein iPad
  • Wörter oder Phrasen die du oft benutzt: Alter! Ja ne is klar!? Freilich!
  • Welche Superkraft hättest du gern: Die Superkraft morgens ohne große Mühen aus dem Bett zu kommen.
  • Langschläfer oder Frühaufsteher: Mal so, mal so.
  • Was befindet sich in deiner Tasche: Alte Pressemitteilungen, Stifte und Visitenkarten
  • Held deiner Kindheit: Stefan Raab o.O
  • Was wolltest du früher immer werden?: Groß und Stark
  • Das erste Konzert zu dem du gegangen bist?: Die Ärzte in Dortmund
  • Worüber hast du dich in letzter Zeit am meisten gefreut?: Dass ich bei einem Gewinnspiel eine Kompaktkamera gewonnen habe.
  • Wie sollten deine letzten Worte lauten?: „Sollte ich je wieder kommen, schießt mir bitte in den Kopf, ich will nicht der Auslöser einer Zombie Apocalypse sein!“
  • Der, das oder die Nutella?: DIE!!!
  • Dinge, die du hasst?: Angeber, Tussies, RTL, die GEMA, heißes Wetter,
  • Dinge, die du liebst?: Filme, Games (aber nicht Games zu Filmen!), Britische und Amerikanische Serien, Apple Zeug….
  • Wenn ich früh aufstehe….: würde ich mich am liebsten wieder hinlegen.
  • Wenn ich nicht hier bin bin ich…: aufm Sonnendeck!
  • Was weißt du, was sonst keiner weiß?: Wenn ich das sage, wissen alle was ich weiß und dann weiß ich ja nicht mehr was keiner weiß…. ist doch logisch oder?
  • Was versteckst du unter deinem Bett?: Staub
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Instagram Klischees: Satiregram


Ihr kennt das: vor euch liegt ein köstliches Chicken-Avocado-Sandwich doch bevor ihr reinbeißen könnt muss noch schnell ein Foto gemacht und bei Instagram hochgeladen werden. Das Gleiche gilt für neue Schuhe, Sonnenuntergänge, Blätter im Sonnenschein, Wolken, die Flügel eines Flugzeugs, Blumen und jegliche Form von Essen.
Der Instagram Account “Satiregram” spielt mit diesen typischen Instagram-Klischees und postet Bilder von schriftlichen Beschreibung von Dingen, die man auf den üblichen Instagram Bildern eben so sieht.


via whudat/ satiregram

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Happiness Factory: The Movie
Was in einem Cola-Automaten passiert

Happiness Factory: The Movie

Als ich mir gestern zum ersten mal seit Jahren an einem Getränkeautomaten etwas ordern wollte, um beim Training nicht verdusten zu müssen, hat das Teil natürlich direkt mein Geld verschluckt aber nichts zum Trinken rausgerückt. Heute weiß ich, dass daran diese niedlichen kleinen Männchen aus dem Video Schuld sind. Weil Sie hier aber ihren Job ganz gut erledigen muss ich daraus schließen, dass sie entweder in Streik getreten sind, Urlaub machen oder persönlich etwas gegen mich haben.

 

via wihel

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Von Konzentrationsproblemen und Ablenkungsmanövern

via pinterest

Der blinkende kleine Cursor auf der weißen Seite schreit mich förmlich an: „Los, schreib etwas! Mach schon. Das kann doch nicht so schwer sein.“ Sein kontinuierliches Geblinke fordert mich auf, endlich in die Tasten zu hauen. Aber so einfach geht das nicht. Kreativität lässt sich nicht erzwingen. Ich muss erstmal richtig in Stimmung kommen. Am besten mal kurz aufstehen, das regt den Kreislauf an. Eine kleine Runde durchs Büro geschlendert, den Anderen über die Schulter geschaut. Soso. Jetzt geht‘s aber los.
Halt, stopp. Der Kaffee ist leer. So geht das natürlich nicht. Da kann ja kein Mensch arbeiten, ganz ohne Kaffee. Frisch aufgetankt kann ich dann aber wirklich starten.
Schnell noch einen Produktivität-fördernden Song auswählen – nein, der nicht, der auch nicht, nein, nein, auf keinen Fall, hmm vielleicht, nein, nein, okay der soll es sein. Ahhh ja, so lässt es sich arbeiten.
Oh, das Telefon…
Wo war ich noch gleich?
Egal, erstmal E-Mails checken, damit sich da auch ja nichts anstaut.
Ein Glück, die leere Seite hat geduldig auf mich gewartet. Unermüdlich taucht der kleine schwarze Strich auf und verschwindet wieder. Ich soll was schreiben? Okay, bitteschön: sdjkfgsdkfgdlskgfdjghd 

Na gut, so wird das nichts. Ich brauche Inspirationen. In den unendlichen Weiten des Internets, diesem Eldorado der guten Ideen, muss sich doch irgendwas finden lassen, das mich zu einem Text inspiriert. Uuuiiii „22 Dogs Who Are Just Really Excited To Be Dogs“ Das muss ich sehen. „Husky Goes Crazy In Pile Of Autumn Leaves“ Das kann ich mir nicht entgehen lassen. – Das war unterhaltsam. Aber nicht förderlich.

Frische Luft, das ist es. Das regt den Kreislauf an. Also, Fenster auf. Ich spüre förmlich wie mit der leichten Brise auch direkt die guten Ideen ins Büro wehen. Das frische Lüftchen wirbelt aber nicht nur CO2 Partikelchen durcheinander, sondern auch meinen Ablagestapel. Dabei fällt mir auf, der Schreibtisch könnte ohnehin mal wieder aufgeräumt werden. Das regt zwar nicht den Kreislauf an, ist aber sicher trotzdem gut. Jetzt kann es nicht mehr lange dauern, bis ich die zündende Idee habe und dieser leeren Seite endlich ein Ende bereite.
*Bing* Die Mikrowelle. Es gibt Popcorn. Yuhu. Das  zuckrige Zeugt hängt mir aber nicht nur in den Zähnen, sondern scheint auch den Kreativitätsfluss zu verkleben.
Zähne putzen wäre gut, das würde nicht nur für Frische in der Mundhöhle sorgen, sondern vielleicht auch im Kopf.
Aber da ruft auch schon die nächste Aufgabe: eine kleine rote Eins gibt mir bekannt, dass jemand im großen sozialen Netzwerk meine Hilfe benötigt. Gut, tatsächlich wollte sich wohl noch jemand von seiner Arbeit ablenken, aber man weiß ja nie welche Notfälle da auf einen warten. Jetzt aber wirklich ran ans Werk. Doch Moment, hat da etwa jemand neue Fotos gepostet? Ist die schwanger oder einfach nur fett geworden? Was ist da los?
Nur schwer befreie ich mich aus dem Joch der sozialen Medien und widme meine volle Aufmerksamkeit ganz der weißen Seite mit dem blinkenden Cursor. Und taadaa…
von Steffi

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Montags Prokrastination:
Fanfare – Die Kapelle zum selber spielen

Der beste Start in den Montag ist doch immer Ablenkung von der eigentlichen Arbeit. Ganz ideal dazu geeignet ist Fanfare – eine eigene kleine Band, bei der man die Instrumente per Klick selbst steuern kann. Ein heiden Spaß mit fröhlicher Musik.

via kfmw

 

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Underwater-Superpower

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“Ich will vor allem eine Geschichte erzählen”
Rezension: Daniel Kehlmanns Roman “F”

Rowohlt Verlag

„Fatum“, sagte Arthur. „Das große F. Aber der Zufall ist mächtig, und plötzlich bekommt man ein Schicksal, das nie für einen bestimmt war. Irgendein Zufallsschicksal. So etwas passiert schnell.“ (S.364)
 

Natürlich laufen einem bei der Lektüre des neuen Kehlmann noch mehr F-Wörter über den Weg, bei denen man überlegt, ob sie titelgebend gewesen sein könnten, doch der Begriff ,Fatum‘ – Schicksal spielt auf jeden Fall eine übergeordnete Rolle. Aber von Anfang an.
Arthur Friedland hat drei Söhne, mit denen er bei einem „Männerausflug“ zu einer Hypnose-Vorführung geht, die das Leben der kompletten Familie ändert. Obwohl er überzeugt war, Hypnose und derlei Übersinnliches würde bei ihm nicht funktionieren, wird Arthurs Ehrgeiz aktiviert, sodass er plötzlich alles hinter sich lässt und damit beginnt Bücher zu schreiben, sogar mit Erfolg. Erst als seine Söhne längst erwachsen sind, nimmt er wieder Kontakt mit ihnen auf.
Soweit zur Einleitung.
Der größte Teil des Romans dreht sich darum, wie es den drei quasi vaterlos aufgewachsenen Söhnen ergangen ist. Es wird jedoch nicht en detail beschrieben, wie sich ihr Leben seither entfaltet hat, sondern Kehlmann greift einen konkreten Tag, den 8. August 2008 heraus. Unter den Kapiteln „Das Leben der Heiligen“, „Geschäfte“ und „Von der Schönheit“ lässt er die Protagonisten selbst erzählen. Der älteste, Martin, ist Priester geworden, hat jedoch ein gravierendes Problem: Er glaubt nicht an Gott. Er hat zwar die Bibel gelesen, betet, hält Gottesdienste, war in einem Kloster, doch der Glaube hat sich nie vom Kopf ins Herz verlagert. Sein größtes Hobby ist der Rubix-Cube, mit dem er noch immer bei den Meisterschaften mitmischt. Ansonsten füllt er sein Amt so gut es geht aus und erklärt alle tiefer gehenden Fragen als „Mysterium“, das man eben auf Erden noch nicht verstehen kann.
Durch diesen skurrilen Umstand ergeben sich immer wieder komische, abstruse und einfach lustige Situationen, zum Beispiel während der Beichte.
 

„Außerdem habe ich Geld genommen.“
„Ach.“
„Nicht sehr viel. Tausend Euro. Aus der Firmenkasse.“
„Was ist Ihr Beruf?“
„Ich bin Steuerberater. Meine Freundin arbeitet in meiner Kanzlei.“
„Welche?“
„Welche Kanzlei?“
„Welche Freundin!“
„Na Klara. Die, von der meine Frau weiß.“
„Warum wird man Steuerberater?“
„Bitte?“
„Warum Steuerberater? Ich habe mich das immer wieder gefragt.“
Er schweigt. Aber warum soll ich keine Fragen stellen, wo steht geschrieben, dass ich in der Beichte nicht auch was lernen darf?
 

Der zweite Teil beschäftigt sich mit Eric. Er ist Anlageberater oder -manager, auf jeden Fall ein hohes Tier im Finanzdschungel – und korrupt. Man fühlt sich wieder mitten hineinversetzt in die Zeit, als vor fünf Jahren die große Börsenkrise mit der Insolvenz der Lehman-Brothers-Bank die ganze Welt in Atem hielt. Kehlmann beschreibt Eric als gehetzten, immer paranoider werdenden Mann, dessen Betrügereien einen so großen Rattenschwanz an Folgen nach sich ziehen, die zu händeln er nicht mehr in der Lage ist. Und so wartet er im Grunde darauf, dass jeden Moment alles zusammenbricht, er auffliegt und ins Kittchen wandert. Frau, Freundin, Kind – allesamt sind sie nur Nebenfiguren in seinem Leben.
Kehlmann trifft sehr gut das Gefühl des andauernden Angespannt-Seins; hin und her gerissen zwischen der Hoffnung, dass einerseits der Betrug nie herauskommt und andererseits die unerträgliche Situation endlich enden möge. Es ist ein nie zur Ruhe Kommen und so hat man nach diesem Kapitel wirklich das Bedürfnis nach einer kleinen Pause, weil einem der Kopf schwirrt.

In „Von der Schönheit“ berichtet Iwan über sein Leben als Künstler. Er wäre, wie er selbst sagt nicht übers Mittelmaß hinausgekommen, doch er bekommt eine Chance sein Talent unter Beweis zu stellen, wenn auch eine, die nur durch Betrug funktioniert. Als Kunstfälscher, der allerdings einen Maler fälscht und keine Bilder, kann er sich ein lukratives, angenehmes Leben aufbauen.

Die auffälligste Gemeinsamkeit der drei Brüder: Alle haben ihr Leben auf Betrug, auf Lügen aufgebaut und hoffen, dass der Schein nicht auffliegt und das mehr oder weniger ärmliche Sein enthüllt. Die drei ,Branchen‘ Kirche, Finanz- und Kunstwelt sind offenbar auf unterschiedliche Art und Weise alle prädestiniert eine Scheinwelt zu erzeugen, in der alles möglich ist. Andererseits drängt sich ebenfalls die Frage auf, ob dies nicht einfach der Lauf des Lebens ist; von einem Moment auf den anderen kann sich alles komplett wandeln. Ganz wie der Hypnotiseur bei einem späteren Gespräch mit Iwan sagt: „Der Mensch sei offen, sei ein Chaos ohne Grenze und feste Form.“

Daniel Kehlmann ist ein toller Erzähler, durch dessen Wortgewandtheit man mal zum Lachen und dann wieder zum Nachdenken angeregt wird. In diesem Netzwerk der Personen und Geschichten gibt es einige verblüffende Zusammenhänge und Wendungen zu entdecken. Immer wieder streut Kehlmann Hinweise, die zu so manchem Aha-Effekt führen…
 

Daniel Kehlmann – F
Rowohlt Verlag, August 2013
384 Seiten
22,95 EUR
ISBN: 978-3-498-03544-0
 

von Nicole

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Youtube-Erfolg: Die Wahlparty der CDU

„Jetzt hört der Spaß aber wirklich auf…“ kommentieren die Toten Hosen auf ihrer Facebookseite die Bundestagswahlparty der CDU. Grund: Die CDU hat deren Song „Tage wie diese“ gespielt. Die Kanzlerin klatscht wild, Hermann Gröhe und Ursula von der Leyen tanzen freudig zu den Rhythmen und irgendwie kommt es etwas komisch daher, dass sich gerade die CDU als musikalische Untermalung für eine ehemalige Punkband entschieden hat.
 
Die Toten Hosen hatten schon im Wahlkampf darauf aufmerksam gemacht, dass sie mit der Verwendung ihres Songs durch die Politik nicht einverstanden sind. “Wir empfinden es aber als unanständig und unkorrekt, dass unsere Musik auf politischen Wahlkampfveranstaltungen läuft”, erklärten sie auf Facebook. 
 
Kein Wunder also, dass jetzt überall auf Youtube neue Videos auftauchen, die dieses Thema durch neue Musikuntermalung der Wahlparty auf die Spitze treiben. Und ich weiß nicht, wie es euch geht, aber je punkiger der Song, desto sympathischer ist mir das Szenario der Wahlparty. Aber das ist ja Geschmackssache. Seht selbst:
von Susann

 
 


 

 
via kanzlerkaraoke

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Wissenswertes über Tiere in lustigen GIFs

Ja, wie so oft, sagt die Überschrift eigentlich schon alles, dennoch hier noch ein paar einführende Worte: diese unterhaltsamen GIFs stammen von Michael White, der ein paar Interessante Fakten aus der Tierwelt zusammengetragen und mit unterhaltsamen Bewegtbildern veranschaulicht hat, nicht mehr nicht weniger.
 
all Pictures © Michael White/ via wihel

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Bundestagswahl – Was ist das?

Noch mal für alle, auch die, die schon genau Bescheid wissen, einfach, unterhaltsam und detailverliebt erklärt, wie die Sache mit der Bundestagswahl am Sonntag nun eigentlich genau funktioniert.


via kfmw

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