Ein Papagei, oder?
Optische Täuschung mal anders!

Man kennt das ja, diese typischen Bilder, die gezeigt werden, wenn es um optische Täuschungen geht. Die alte und gleichzeitig junge Frau oder der Eskimo, in dem man auch einen Indianerkopf erkennen kann. Jetzt aber haben wir eine besonders schöne und vor allem gut gemachte optische Täuschung entdeckt – offensichtlich ist es ein schöner, feuerroter Papagei – sieht jemand noch mehr? Schaut mal ganz genau hin!
 
Hier das Fundstück der Woche:

via Twitter

von Nicole

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Ich sag nur Rhababer

Wenn Barbaren in Barbaras Bar Rhababerkuchen essen…

 

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Jan Weiler: Das Pubertier

„Sie waren süß. Sie waren niedlich. Jeden Milchzahn hat man als Meilenstein gefeiert. Aber irgendwann mutieren die Kinder von fröhlichen, neugierigen und nett anzuschauenden Wesen zu muffeligen, maulfaulen und hysterischen Pubertieren.“

von Nancy
 

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Jan Weiler: Das Pubertier, © Rowohlt.

Wenn Heranwachsenden die Eltern peinlich sind, sie null Bock auf alles und nichts haben und Stimmungsschwankungen ihren Höhepunkt erreichen, dann befinden sie sich mit großer Wahrscheinlichkeit in der Pubertät. Das ist keine leichte Phase, -für den Teenager nicht und ganz besonders für die Leute um ihn herum. Da wird lieber gechillt als aufgeräumt, gemault als vernünftige Gespräche geführt und alles, was die Eltern sagen, ist sowieso doof, altbacken und uncool.
 
Jan Weiler, Journalist und Schriftsteller, hat sich dieser Problematik in charmanter, frecher und vor allem witziger Weise angenommen und verschiedenste Kolumnen zur Pubertät verfasst. Objekt seiner Untersuchungen ist seine fiktive Tochter Carla, deren Einstellungen, Lebensweise und Macken er in seinem Buch „Das Pubertier“ genauestens analysiert.
 
In 25 Kapiteln erläutert Jan Weiler, wie es ist, als Vater unter einem Dach mit einem „Pubertier“ zu leben. Dabei sind die kurzweiligen Geschichten nicht nur zum Schmunzeln (ja sogar zum laut Auflachen) komisch, sondern werden den Einen oder Anderen zu einem zustimmenden Nicken veranlassen. Sei es, dass man selbst gerade in der Situation ist, ein solches Wesen zu Hause oder Bekanntenkreis zu haben, oder, dass man sich an die eigene Jugend erinnert.
 
Dabei geht Weiler in seinem Buch auf mehr oder weniger alltägliche Situationen ein, die es mit einem Pubertier zu bewältigen gilt. Egal ob es dabei um das leidige Thema Ordnung geht, das Ausrichten und Durchführen einer Geburtstagsparty oder nur darum, mit einem Teenager ein Picknick zu veranstalten. Alles eigentlich Dinge, die normalerweise kein Problem darstellen. Normalerweise, mit einem Pubertier sieht das schon anders aus.
 
„Er bittet das Pubertier, die saubere Kleidung in den Schrank legen […] Und außerdem möge der ganze Raum in jenen glücklichen Zustand versetzt werden, der das letzte Mal kurz vor Ostern für wenige Tage zu besichtigen war. Der Versuchsleiter spricht diese Worte in einen Berg von Klamotten hinein. Das Pubertier selbst ist nicht zu sehen. Um es zu finden, müsste sich der Versuchsleiter im bergmännischen Vortrieb durch den Haufen wühlen.“
 
Fazit: Wer einmal wirklich herzhaft lachen möchte, für den ist „Das Pubertier“ genau das Richtige. Mit seinen 121 Seiten liest sich die Lektüre auch einfach mal so zwischendurch. Absolut empfehlenswert!
 
Jan Weiler
Das Pubertier
Rowohlt Verlag
ISBN 978-3-463-40655-8
 
 

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Manche sehen die Welt mit anderen Augen….

…und teilen ihre besondere Sicht auf die alltäglichen Dinge mit uns. Das ist großartig. So kommt man auch zu Marty Cooper, der auf seine Umwelt gezeichnete Folien legt und durch die Zeichnung die Realität zu lustigen und phantastischen Begebenheiten transformiert. Durch die Fotos, die er dann bei Instagram und Tumblr teilt, erlaubt Marty Cooper es uns, dass wir seinen Blick einnehmen und seine Sicht auf die Dinge wahrnehmen können. Wie ein Abziehbild, das er über die Realität legt – mit viel Humor und immer noch so transparent, dass die Bilder das Potential entwickeln, die eigene Phantasie und Kreativität anzukurbeln. Und wieder, das mag ich sehr, findet er das Besondere im Kleinen. Marty Cooper braucht keinen Eiffelturm oder ein Empire State Building, das er spektakulär in Szene setzt. Ihm reicht eine vermüllte Hausecke, eine Taube auf der Straße oder ein Suppenteller auf dem Tisch. Die Fotos -ein paar Beispiele findet ihr hier- sind mein liebstes Fundstück in dieser Woche …bisher. von Susann

 
Wer Marty Cooper mag und folgen möchte, findet ihn hier bei Tumblr und hier bei Instagram.
 

via Instagram/hombre_mcsteez


 

via Instagram/hombre_mcsteez


 

via Instagram/hombre_mcsteez


 

via Instagram/hombre_mcsteez


 

via Instagram/hombre_mcsteez


 

via Instagram/hombre_mcsteez


 

via Instagram/hombre_mcsteez


 

via Instagram/hombre_mcsteez


 

via Instagram/hombre_mcsteez


 
Bilder © Hombre McSteez
 

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Happy Birthday Chuck Norris!

Heute wird Chuck Norris 74 Jahre jung. Zu seinen Ehren ist nicht nur der Frühling endlich eingekehrt, der Geburtstag hat hat ihm auch gratuliert. Anlass genug, dem Tang-Soo-Do-, Taekwondo-Meister und dem Erfinder des Roundhouse-Kicks mit ein paar Chuck Norris Facts zu erfreuen. von Nancy und Susann
 

via tumblr/starshipflooders


 
Chuck Norris kennt die letzte Ziffer von Pi.
 
Chuck Norris kann chinesisches Essen mit einem Stäbchen essen.
 
Lord Voldemort nennt Chuck Norris „Du-weißt-schon-wer“.
 
Chuck Norris hat den Niagara Fall gelöst und die Formel 1 ausgerechnet!
 
Chuck Norris hat das tote Meer erschossen.
 
Chuck Norris kann Bälle umkippen!
 
Chuck Norris isst keinen Honig. Er kaut Bienen.
 
Chuck Norris kann den toten Winkel zum Leben erwecken.
 
Chuck Norris ist eigentlich schon vor 10 Jahren gestorben. Der Tod hatte bisher nur noch nicht den Mut, es ihm zu sagen…
 
Chuck Norris ist so cool, der isst sein Knoppers schon um Neun!
 
Die Hühneraugen von Chuck Norris können sehen…
 
Chuck Norris kann Zwiebeln zum Weinen bringen
 
Chuck Norris redet mit dem Busfahrer!
 

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Fundstück in Jena: Wohnzimmer auf der Straße

Heute Morgen habe ich diese tolle Szenerie gesehen: Ein fast komplett eingerichtetes Wohnzimmer mitten auf der Kreuzung im Damenviertel. von Susann

 
 

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Donnerstag, 26. Februar morgens im Damenviertel, Jena.


 
Mir fallen dazu so viele Dinge ein, dass ich sie kurz aufschreiben muss:
 
1. Hat da jemand seine Miete in der WG nicht bezahlt und wurde so höflichst auf das Säumnis hingewiesen?
 
2. Ist das eine neue Form des Protestes, weil die Mieten gerade im Damenviertel so teuer sind?
 
3. Das Sofa hat die Farbe terracotta. Ich musste sofort an das typisch deutsche Wohnzimmer denken. Demnach haben die meisten Sofas (ist das die richtige Bezeichnung für die Mehrzahl von Sofa?) die Farbe terracotta. Ich hatte mein erstes WG-Zimmer in diesem Farbton gestrichen. Es dauerte vier Wochen, bis ich neue Wandfarbe gekauft habe. Terracotta ist widerlich. Warum wird der noch hergestellt und vor allem: Warum ist die Farbe in deutschen Wohnzimmern so häufig vorhanden? Ist es die Sehnsucht nach mediterranem Flair, nach italienischem Temperament oder der Leichtigkeit des Seins an der Cote d’Azur?
 
4. Ich wäre gern dabei gewesen, als das Sofa in einer nächtlichen Aktion aus einer spontanen Laune heraus auf die Straße gestellt wurde. Was muss das für ein Gefühl gewesen sein? Jeder kennt doch den gequälten Satz „Mir fällt die Decke auf den Kopf“,  wenn selbst der größte Ballsaal mit den höchsten Decken zu eng ist. Und dann plötzlich: Endlose Weite, Sternenhimmel, frische Luft, die Gedanken können fliegen, ganz weit – auf der Kreuzung im Damenviertel.
 
5. Heute Abend stell ich meine Möbel auch raus….das Bett, die Couch, die Leselampe, den Küchentisch, die Kaffeemaschine und meinen allerliebsten alten Rumfletzsessel. Einfach mitten auf die Straße.
 
(Höchstwahrscheinlich hat aber nur jemand den Grobmüll ansehnlich arrangiert)

 

 

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Kleine Geschichten, ganz simpel und einfach ohne viel Drumherum

Javier Pérez ist mein Fundstück der Woche. Warum?
 
Er zeichnet kleine Geschichten, ganz simpel und einfach ohne viel Drumherum. Dazu benutzt er gewöhnliche Alltagsgegenstände, eine Zange oder eine Socke, und Fundstücke wie eine verwelkte Blüte. von Susann
 
Mit viel Phantasie verleiht er diesen Dingen neues Leben, führt sie in einen anderen Kontext und gibt ihnen Bedeutung.
 
Von jedem Gegenstand, den er mit einer Zeichnung versehen hat, schießt er ein Foto und teilt es auf Instagram. Mehr als zweihundert kleine Kunstwerke umfasst die Serie „Instagram Experiments“ jetzt schon. Beinahe täglich kommt ein neues Bild dazu. Ich bin beeindruckt von der Kombination aus Zeichnung und Ding.
 
Hier sind für euch ein paar Beispiele:

 

Grape balloon via instagram/cintascotch


 

Submarino de sorbete via instagram/cintascotch

 

Vitroflor #sketch #music #flower via instagram/cintascotch

 

Oreo LP #oreo via instagram/cintascotch


 

Bee-tack #bee via instagram/cintascotch

 

happy socks via instagram/cintascotch


 

Cowboy #warhol via instagram/cintascotch


 

Grape tree without grapes #sketch via instagram/cintascotch


 

Pulmones de mandarina #mandarine via instagram/cintascotch


 

Ihr findet Javier Pérez hier bei Instagram und hier bei Facebook, falls euch seine Sachen genauso gut gefallen wie mir.

 

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Drei Frauen, eine Insel –
T.C. Boyles „San Miguel“

Es sind drei grundverschiedene Frauen, die zu unterschiedlichen Zeiten auf San Miguel stranden. Die Insel ist die Basis, die innerhalb der Erzählung immer wieder ihren Status als eigentlicher Protagonist einfordert.
von Nicole

Cover: Hanser-Verlag

Boyle stellt dem Leser als erstes Maranatha vor. Sie ist eine kränkliche, an Tuberkulose leidende Frau mittleren Alters, die den Versprechungen ihres Mannes glaubt, auf der Insel durch die besseren Luftverhältnisse etwas genesen zu können. Maranatha ist eine kultivierte, wohlerzogene Frau, die ihr Leben als Stadtmensch genossen hat; Bälle, Teeverabredungen und Museen – ab der Ankunft auf der Insel muss sie all das hinter sich lassen. Durch ihre Krankheit geschwächt, ist sie in kaum einer Hinsicht „geeignet“ solch ein karges und hartes Dasein zu fristen. Sie muss in einem winzigen, schmutzigen, kalten Haus unterkommen, bei dem sich die Toilette weit außerhalb befindet. Auch ihrer Tochter Edith missfällt der erzwungene Wechsel in die absolute Einöde, ohne die Möglichkeiten jeglicher Zerstreuung und seien es nur jemand anderes als die Mutter oder der Stiefvater, mit dem man sich unterhalten kann. Einzig mit dem Gehilfen Jimmy, der ungefähr in ihrem Alter ist, vertreibt sie sich die Zeit.
Edith selbst wird als zweite Hauptperson nach einigen Ereignissen auf die Insel zurückkehren, dieses Mal allein mit dem Stiefvater aber genauso unter Zwang wie schon beim ersten Mal. Als der Mutter einziges Kind wurde sie einst verwöhnt, doch nun soll sie Haushälterin, Köchin und Putzfrau in einem sein, obwohl sie sich doch nicht mal ein Ei ohne fremde Hilfe kochen kann..
Die dritte, Elise, ist die erste, die gänzlich aus freien Stücken mit ihrem frisch vermählten Mann Herbie die Insel bewohnen will. Sie ist bereits 38 und erlebt auf San Miguel ihren zweiten Frühling. Das Paar sieht die Tristheit der Insel mehr als Chance und positive Herausforderung denn als Last und vielleicht ist es schon diese Einstellung, die das Leben erträglicher und glücklicher macht, als bei den vorangegangenen Frauen.
 
T.C. Boyle beweist mit „San Miguel“ einmal mehr, dass er ein fantastischer Erzähler ist, der wieder einmal Frauen als Protagonisten ausgewählt hat. Die beschriebenen, unterschiedlichen Leben der drei stützen sich auf reale Vorbilder und sind nicht spektakulär oder extrem, aber trotzdem besonders. Es ist die Insel, die das Besondere und zugleich Gemeinsamkeit und Unterschied ausmacht. Sie ist die Konstante, die den Frauen, so könnte man meinen, immer genau das widerspiegelt, was sie ihr entgegenbringen. Für die eine ist es eine trostlose Insel mit jeder Menge Schafe, die absolute Einsamkeit sowie Unmengen Arbeit für die Männer mit sich bringt. Die andere sieht es als Pionier-Leistung an, hier zu leben, die Gegebenheiten zu akzeptieren und noch mehr, sich selbst etwas Eigenes aufzubauen und sich das Leben dort stetig zu verbessern, so gut es eben geht. Boyle schafft es meisterlich die einzelnen Charaktere klar herauszuarbeiten und dabei in Beziehung zur Insel zu setzen.
 
Fazit: Das Thema in „San Miguel“ mag nicht jedermanns Sache sein, es ist kein spannender Krimi, der hier vorliegt, sondern ein sehr explizit ausgearbeitetes und toll beschriebenes Portrait dreier verschiedener Frauen, in deren Leben man mal kürzer, mal länger eintauchen darf.
 
T.C. Boyle
San Miguel
448 Seiten
€ 22,90 (D)/ € 23,60 (A)/ CHF 32,90 (CH)
ISBN : 978-3-446-24323-1

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Trash-Untiefen-Erforschung mit ‚Schmidt – Chaos auf Rezept‘

Wow, ich schüttel unwillkürlich mit dem Kopf, wenn ich an gestern Abend denke – was war das denn um alles in der Welt? Ich weiß nicht, ob man das überhaupt als Trash bezeichnen kann, eigentlich fehlen mir für diese grottenschlechten 45 Minuten exklusive Werbung echt die Worte. Nein, ich gehöre nicht zu der Fraktion, die jede neue deutsche Serie schon vorab verteufelt. Ich habe auch den letzten Anwärtern ,Doc meets Dorf‘, ,Christine – Perfekt war gestern‘ und ,Sekretärinnen – Überleben von 9 bis 3‘ oder so eine Chance gegeben. Und die hatten ihre guten Momente: Inez Bjørg David hatte kesse Sprüche drauf, der Rest wurde leider immer kruder. Auch das Sekretärinnen-Ding war lustig – die Schauspieler hatten Spaß und das hat man gemerkt, auch wenn es keine hoch niveauvolle Unterhaltung war.
Aber kommen wir zu gestern Abend. Ich dachte, mal schauen, wie die neue Serie so ist und war davor, danach und währenddessen mit meiner Schwester bei Facebook am chatten. Da es nach dem Sonntags-Tatort ja für gewöhnlich auch eine zusammengestellte „Twittritik“ – Kritik per Twitter-Kommentaren – gibt, anhand derer man sich zusammenreimen kann, wie die Zuschauer die Sendung fanden, stelle ich hier mal einen Teil meiner gestrigen Korrespondenz mit meiner Schwester als Pendant dazu zum Lesen zur Verfügung.

Julia Hartmann und Lucas Gregorowicz als Dr. Eva & Adam Schmidt
Foto: RTL/ Conny Klein

21.15 Ich: und es geht los!
21.16 Ich: oh boy – Sie: ja
21.18 Ich: oh boy2 – Sie: ob das noch besser wird?
21.19 Ich: is zu hoffen.. was war das denn mit den herzen? Hilfe – Sie: das geht wirklich gar nich
21.21 Sie: wer macht denn da die geräusche?? einfach normal bleiben!!! – Ich: oh, gretchens mutter!! (Anm.: von Doctor‘s Diary)
21.22 Sie: ich hab den jesus liebt mich gesehn, da warn auch wieder viele doctors diary dabei
21.23 Ich: ach so? – und so gehts bergab – das thema (die serie) is schon passé
21.23 Sie: glaub ich auch
21.24 Sie: nix neues und auch nich witzig – Ich: wir zählen einfach die bekannten darsteller
21.25 Sie: das find ich gut – guck ma wie locker die da steht! – Ich: ja, hoffentlich gehts uns auch so drei minuten nachdem wir n kind gekriegt haben.. die blaue bluse gefällt mir
21.26 Sie: und auch das hat ja nur 3 min gedauert. perfekt würd ich sagen
21.29 Sie: warum kriegen die keine vernünftigen gags hin?
21.49 Sie: ich glaub die versuchen mark nachzuahmen! klappt aber nich
21.50 Ich: sloane? (Anm.: Mc Sexy von Grey‘s Anatomy) – Sie: nein! Meyer (Anm.: Doctor‘s Diary) jaa ich meinte allgemein soll freund schmidt so ne art mark meyer sein
21.52 Ich: *lachtsichkaputt
21.53 Sie: warum? – Ich: freund schmidt
22.01 Ich: der kerl vom tatort odenthal.. lena odenthal, der partner von ihr
22.02 Sie: seeed is wohl alles an musik… guck ma wie dünn die is
22.04 Sie: wer füttert das kind? und womit?
22.06 Sie: duu was war das eben für ne serienwerbung mit gabriel macht?
22.07 Ich: na suits! kommt morgen aber auf vox, bin auch schon gespannt aber hab spät, da krieg ich wohl nich alles mit
22.11 Ich: hast du eben die back to school-werbung gesehen? mitm schweighöfer? haste den daneben erkannt, den anderen kandidaten?
22.12 Sie: nee ich hab noch überlegt, kam mir bekannt vor und jetzt hab ich angst zu fragen…wer isses denn?
22.13 Ich: tom beck! der aktuelle alarm für cobra 11.. – Sie: nee du meine güte hab ich kurz dran gedacht und denn: nee – Ich: voll der mega bart, die kerle gehen echt grad ab
22.14 Sie: obwohl ich sagen muss, bart muss nich schlecht sein aber ganz wichtig zu dem thema: bitte kein schnauzer wenn dann ganz oder gar nich
22.17 Ich: auf jeden!! – Sie: gut haben wir das auch
22.19 Ich: boah, also das ging echt nich. ich hatte es ja schon bei quotenmeter gelesen, aber die machen ja manchmal auch alles mies, aber hier haben die nich übertrieben
22.20 Sie: nee ich geb denen noch eine chance, manchmal is nur die erste folge doof…aber ich fürchte hier nicht
22.21 Ich: der style is echt wie für ne nachmittags oder maximal vorabendserie, aber doch nich für abends und erwachsene, also echt
22.22 Sie: ja wohl wahr. wer soll das gucken? also welche zielgruppe?
Ich: 12-18
22.24 Sie: ich würd eher sagen 12-13 – Ich: *gg
Sie: ich werd denn auch ma los
Ich: *gähn

Ja, das war unser ungefiltertes Schmidt-Erlebnis. Ich muss leider sagen, der Begriff Klischee oder wenigstens Klischee-Bedienung wurde für diese(n) Serie(nauftakt) erfunden. Die Figuren sind dermaßen platt und vorhersehbar. Es ist wirklich eine Frechheit, dass einem sowas am Abend als ,normale‘ Serie angeboten wird; sagen wir’s gemeinsam: Lächerlich!

von Nicole

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Review: Turtle Beach „Z22“ Gaming Headset (PC/Mac)

Ich hatte einmal mehr die Gelegenheit ein neues Spielzeug in unserer Redaktion testen zu dürfen. Diesmal handelt es sich nicht um ein „Spielzeug“ im eigentlichen Sinne, sondern um ein feines Stückchen Peripherie. Das Turtle Beach Gaming Headset mit der Kennung „Z22“ konnte ich in meinem Test auf Herz und Nieren prüfen. von Matze
 

 
Erster Eindruck
Ich wartete schon den ganzen Morgen auf den netten Herren mit der gelben Jacke. Gegen Mittag war es dann endlich soweit. Mein lang erwartetes Päckchen kam endlich an. Als ich den Versandkarton öffnete, strahlte mich schon die im schlichten schwarz und rot gehaltene Verpackung an. Schon jetzt sah es nicht nach einem der 08-15-Headsets aus, die lieblos in irgendwelchen Plastikkäfigen auf ihren Kauf warteten. Vielmehr sollte es dem Käufer suggerieren hier ein echtes Schmuckstück à la Apple-Hardware zu erhalten. Nach dem ich den Pappschuber entfernte und ich einen Blick ins Innere erhaschen konnte, war mir klar, dass die Verpackung nicht vom eigentlichen Inhalt ablenken sollte.
 

Tragekomfort und Technik
 
Das Erste was mir eingefallen ist war „Okay, es ist zwar komplett aus Plastik aber sieht nicht billig aus!“ Natürlich hat das verarbeitete Plastik auch einen Sinn. Mit gerade einmal knappen 250 Gramm ist das vollwertige Gaming Headset ein echtes Leichtgewicht. Nach einiger Zeit in Benutzung merkt man schon gar nicht mehr, dass man es auf dem Kopf trägt. Was ich, wie bei jedem Turtle Beach Headset, wirklich schätze, sind die großzügig gepolsterten Kopfbügel, die sehr gut verarbeitet sind und die ebenfalls sehr bequemen Ohrmuscheln. Mehr Tragekomfort bieten selbst Headsets im höheren Preissegment nicht.
 
Neben dem Komfort des Tragens geht es natürlich vor allem um den Sound. Und das „Z22“ hat sehr viel davon! Die Fünf Zentimeter große Lautsprecher geben einen satten Sound aus und lassen Schleichversuche eines Gegners kaum zu. Da es sich um ein reines Stereo-Headset handelt, hört man zwar die Schritte der Gegner, kann sie aber nicht genau lokalisieren. Im Lieferumfang befinden sich neben diversen Kabeln auch der Inline-Verstärker. An ihm habt ihr die Möglichkeit den Sound des Spiels, Chat-Lautstärke und den Mikrofonmonitor separat zu steuern. Aber auch die Höhen und Bässe lassen sich damit einzeln einstellen. Ein weiteres Highlight ist die Möglichkeit, mit dem beigelegten Klinken-Kabel ein Smartphone oder Tablet ebenfalls über das Headset laufen zu lassen. Damit ihr beispielsweise keine Anrufe mehr verpasst, wenn ihr gerade mitten im Spiel seid. Das Beste, ihr müsst dann nicht einmal die Kopfhörer ablegen. Einfach den Schieber des Inline-Verstärkers auf das Telefonsymbol schieben, et voilà, das war es schon.
 
Um das Headset in Betrieb zu nehmen, braucht ihr keine Treiber oder Ähnliches installieren. Einfach das Gerät via USB und Klinke mit dem Rechner verbinden und schon kann es los gehen. Nicht nur bei Spielen macht das Headset eine gute Figur, auch bei Telefonie-Programmen wie Skype oder auch Videoschnittprogrammen wie Final Cut ist das „Z22“ ein guter Begleiter. Der Sound ist satt und die Sprachqualität hervorragend. Einziger Kritikpunkt ist das zwar leise aber durchgehende rauschen wenn die Kopfhörer sich im „Stand-By-Modus“ befinden. Aber darüber kann man hinwegsehen.
 

Fazit
 
Das Turtle Beach „Z22“ Gaming Headset ist ein Alleskönner im Bereich der Einsteiger- und Mittelklasse. Makelloser Tragekomfort und leichte Komponenten machen es zu einem echten Leichtgewicht. Die Sound- und Sprachqualität können überzeugen, Platz nach oben gibt es immer. Einstellungsmöglichkeiten und Features wie das zusätzliche Anschließen eines Smartphones oder Tablets sind sehr gut und machen Sinn. Alles in allem macht das „Z22“ eine richtig gute Figur und das bei einem Preis von circa 43 Euro. Wenn ihr also ein neues PC-Headset benötigt und es nicht nur zum Spielen benutzen wollt, können wir euch das „Z22“ wärmstens empfehlen.

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