Hawking und die Existenz schwarzer Löcher – oder wie Informationen in Ämtern abhanden kommen

Da ich mich bereits zu Schulzeiten für Astronomie interessiert habe, kam es mir vor nicht allzu langer Zeit in den Sinn, mich doch wieder mehr mit dieser interessanten Materie auseinanderzusetzen. In diesem speziellen Fall sehr wahrscheinlich eher mit Antimaterie, die noch immer ein ungelöstes Problem der Physik darstellt. von Mandy

 

via wtfchrisstuff/tumblr

 
 
Bei dieser Antimaterie handelt es sich um sogenannte „schwarze Löcher“, deren Schwerkraft so groß ist, dass sie alles um sich herum, zumindest bildlich betrachtet, verschlingen. Nichts kann nach außen gelangen, auch Informationen können demnach nicht mehr nach außen dringen.
 
Problematisch hierbei ist allerdings, dass, um „schwarze Löcher“ beschreiben zu können, Relativitätstheorie sowie Quantenmechanik widerspruchsfrei miteinander zu verbinden, da es laut Quantenmechanik kein Vakuum geben kann – das bedeutet, dass Informationen eben nicht verloren gehen können. Glaubt man aber Hawking nach seinem jüngst erschienen Paper, so bestehen „schwarze Löcher“ auf Grund von abgegebener Strahlung, nicht in alle Ewigkeit, so dass Informationen doch verloren gehen können.
 
Somit sind „schwarze Löcher“ auch keine feststehenden und stabilen Objekte mehr, da sie sich jederzeit neu bilden und jeder Zeit wieder auflösen könnten.
 
Als ich mir nun also die neuesten Beitrag Hawkings so durch den Kopf gingen lies, fielen mir doch einige Möglichkeiten der Beweisführung ein, um Hawkings Aussagen stützen zu können.
 
Betrachtet man sich nämlich die mutmaßlichen Eigenschaften „schwarzer Löcher“ genauer, so kommen einem unweigerlich einige Orte in den Sinn, an denen sie hin- und wieder auftreten könnten – zumindest erweckt es den Anschein.
 
Denn geht man davon aus, dass in diesen Objekten nun doch Informationen verschwinden können, was liegt bei der Beweisführung ihrer Existenz da nicht am nächsten als in den Büros von hiesigen Ämtern danach zu suchen. Der größte Anhaltspunkt, dort den Beweis der zugeschriebenen Eigenschaften jener Löcher vorzufinden, ist der, dass auch in Ämtern wie dem Erfurter BAföG-Amt plötzlich Informationen verschwinden, die nie wieder – wirklich nie wieder – auftauchen.
 
Hawkings Theorie muss an diesem Punkt stimmen, da, auch wenn die Quantenmechanik davon ausgeht, dass es kein Vakuum geben kann, jene relevanten Informationen einfach nicht mehr auffindbar sind. Wohin sollen sie also verschwunden sein, wenn nicht in einem Vakuum, wenn nicht in einem „schwarzen Loch“? Auch die Willkürlichkeit, mit welcher diese Informationen verschwinden, unterstützt Hawkings These, dass diese Form der Antimaterie jederzeit entstehen und wieder verschwinden kann.
 
Ausgeschlossen werden kann dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit die Existenz von gewissen Schreddertierchen, die vorrangig in Bürogebäuden beheimatet sein sollen und durch diese wie kleine angestochene Wildsäue laufen und alles schreddern, was ihnen durch ihr Schneidwerk kommt.
 
Hierbei haben wir es tatsächlich mit absurden Ideen zu tun, wenn nicht gar mit Fabelwesen. Doch plötzlich auftauchende „schwarze Löcher“ wären eine durchaus plausible Erklärung.
 
Es läge auch nicht mehr daran, dass der gemeine Beamte faul ist und auch gern auf Grund von Faulheit Datensätze als verschwunden erklärt (auch wenn sie aktenkundig vorliegen) – nein, es läge allein daran, dass zu viele Anträge vorlägen und sich damit die vorhandene Materie so stark verdichtet, dass plötzlich ein „schwarzes Loch“ entsteht.
 
Dieses Loch saugt immer mehr an, gibt aber gleichzeitig nach Hawkins Theorie wieder Strahlung ab. Diese Strahlung scheint sich in den Büros als feine Überreste von Papier zu manifestieren, so dass wohl dadurch der Mythos um das Schreddertierchen herum entstanden sein muss. Doch eben mit der gleichzeitigen Abgabe jener Strahlung verschwindet das Loch auch wieder so plötzlich, wie es erschienen ist, so dass, wie bereits angeführt, zum einen die Informationen unwiderruflich verschwunden sind und zum anderen jene Willkürlichkeit des Informationsverlustes begründen lässt.
 
Schlussendlich also haben wir anhand von plötzlichem Datenschwund insbesondere im BAföG-Amt Erfurt den Beweis erbracht, dass Hawkings überarbeitete Theorie zu den schwarzen Löchern eine erste widerspruchsfreie Beschreibung „schwarzer Löcher“ darstellt.
 
Quod erum demonstrandum.

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