Sommerlektüre: Fünf Bücher für den Urlaub – Teil 3

„Sommerlektüre: Fünf Bücher für den Urlaub“, so würde ich meine Büchertipps nicht unbedingt betiteln, da es sich bei meinen Empfehlungen oftmals um Mehrteiler und/oder ziemlich dicke Wälzer handelt, die den Koffer sichtlich schwerer machen würden. Aber dennoch habe ich mich für folgende Bücher entschieden, einfach deshalb, weil sie mir viele Abende versüßt haben und es sich meiner Meinung nach lohnt, diese Lektüre zu lesen -egal ob im Urlaub oder daheim.
von Nancy

 

© Carlsen

Bis(s) zum Morgengrauen – Stephenie Meyer
Im letzte Jahr beteiligte sich unsere gesamte Redaktion an der „Aktion-Lesefreunde“. Ich entschied mich damals für „Bis(s) zum Morgengrauen“. Warum kann ich gar nicht sagen. Vielleicht weil es einer der wenigen Titel war, die mir etwas sagten. Die Liebesgeschichte zwischen Bella und ihrem Vampir Edward war schließlich gerade durch die „Twilight“-Filme in aller Munde. Eigentlich wollte ich in das Buch nur mal kurz „reinlesen“, konnte es dann einfach nicht mehr zur Seite legen. Noch nie hat mich ein Buch so sehr in den Bann gezogen -und das von der ersten Seite an. Ich kann gar nicht sagen, woran es lag- am Schreibstil? An der Story? An den Protagonisten? Deshalb ist die „Twilight“-Saga mein Top-Tip des Sommers. Und alle, die jetzt sagen, ich habe den Film gesehen, das Buch lese ich nicht: Die Lektüre ist mit den Filmen qualitativ überhaupt nicht vergleichbar.
 

© Carlsen

Harry Potter – J.K. Rowling
Auch bei meiner zweiten Buchempfehlung handelt es sich um eine Bücherreihe und ja ich weiß, ich bin spät dran und habe den eigentlichen Hype verpasst. Aber dennoch lohnt es sich, sich auch jetzt noch an den Harry Potter Büchern zu probieren. Die Gesichte vom Zauberschüler Harry, der den Kampf gegen Lord Voldemort aufnimmt, kennt wohl jeder, auch wenn er die Bücher nicht gelesen hat. Beeindruckt hat mich, dass J.K. Rowling es geschafft hat, das Niveau der Bücher vom ersten bis zum letzten Teil zu halten, ja sogar noch zu steigern. Oft lässt die Qualität bei mehreren Teilen von Buch zu Buch nach. Hier geschieht das Gegenteil.
 

© Carlsen

Seelen – Stephenie Meyer
Das Stephenie Meyer nach „Twilight“ auch noch andere gute Bücher schreiben kann, beweißt sie mit ihrem Nachfolgeroman „Seelen“. Auf der Erde in der Zukunft haben sogenannte Seelen die Herrschaft über die Menschen übernommen. Die eigentlich friedlichen Geschöpfe haben sich in den menschlichen Körper eingenistet. Als Melanie die Seele Wanda eingepflanzt wird, ist sie nicht bereit, ihren Körper aufzugeben. So leben fortan zwei unterschiedliche Charaktere in ihrem Körper. Besonders problematisch wird es, als sich auch Wanda in Melanies Freund Jared verliebt. 
Satte 912-Seiten umfasst der Roman, der sich aber flüssig und leicht lesen lässt. Vom Schreibstil her kann man es durchaus mit der Bis(s)-Reihe vergleichen, inhaltlich ist es ein ganz anderes Metier (nur das Thema Liebe verbindet die Bücher).

 

Oetinger Verlag

Die Tribute von Panem – Suzanne Collins
Alljährlich finden in Panem, einem Staat in der Zukunft, sogenannte Hunger-Spiele statt, bei denen Kinder und Jugendliche gegeneinander bis zum bitteren Ende kämpfen müssen.  Als Katniss erfährt, dass ihre Schwester für diese grausamen Spiele ausgelost wurde, meldet sie sich freiwillig an deren Stelle. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt. 

Das Buch ist sehr gut geschrieben und regt inhaltlich zum Nachdenken an, schockiert aber auch stellenweise, da es für ein Jugendbuch doch recht brutal ist. Man kann sich gut in die Gedankenwelt der Hauptperson hineinversetzten und fiebert Seite um Seite mit Katniss und ihren „Freunden“ mit.  Von den Nachfolgerromanen „Gefährliche Liebe“ und „Flammender Zorn“ war ich dann aber eher enttäuscht.

 

© Rowohlt Verlag

Ein ganzes halbes Jahr – Jojo Moyes
„Ein ganzes halbes Jahr“ ist wohl eines der meistgelesenen Bücher 2013. Schaut man sich die Kritiken und Rezensionen an, so findet man fast ausschließlich Lob zu diesem Buch. Und das zu Recht. Jojo Moyes versteht es, ein sensibles Thema einfühlsam und dennoch humorvoll aufzugreifen und den Leser von der ersten Seite an zu fesseln. Ein wenig erinnert die Thematik an den Film „Ziemlich beste Freunde“, verbunden mit einer Liebesgeschichte. Eigentlich möchte ich über den Inhalt auch nicht viel mehr schreiben, sondern jedem ans Herz legen, dieses Buch selbst zu lesen. Aber Achtung es werden bestimmt Tränen fließen: Vor Lachen und vor Weinen!

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