5 Songs aus dem Soundtrack meines Lebens – Teil 1

Unser Leben wäre so viel schöner, wenn in bedeutenden Momenten die passende Musik gespielt würde, so wie im Film. Wie viel romantischer wäre der erste Kuss gewesen, hätte man statt dem dröhnenden Lärm der Hauptverkehrsstraße „Pink Moon“ von Nick Drake gehört. Ganz zu schweigen davon, wie lässig man einen Raum mit dem Song „Alright“ von Supergrass betreten könnte. Doch sei´s drum, unser Leben wird auch ohne Regieanweisungen von Musik bestimmt. Wobei manche Songs eine ganz besondere Rolle einnehmen. Diese Woche präsentieren wir euch also die fünf Songs aus dem Soundtrack unseres Lebens.
 
von Steffi:

Rock ´n Roll Queen – The Subways Als ich nach dem Abi an jedem Wochenende und zu jeder anderen Gelegenheit in der E-Burg feiern war lief dieser Song dort ständig. Auf dem Heimweg mit dem Zug, als die Vögel schon zwitscherten und die Sonne aufging, gehörte er auch zum Pflicht-Repertoire auf meinem Mp3-Player. Er erinnert mich außerdem an eine Freundin mit der ich zu dieser Zeit gern unterwegs war, zu der ich mittlerweile aber leider den Kontakt verloren habe.
 

 
Someday you will be loved – Death Cab for Cutie Bekanntermaßen haben Frauen die Angewohnheit sich bei Trennungsschmerz durch traurige Songs, traurige Filme und traurige Schokolade unnötig zu geißeln. So war dieses Lied, mit dem treffenden Titel „Someday you will be loved“, mein Leidens- und Schmerzmultiplikator, nachdem sich mein damaliger Freund von mir trennte. Funktioniert aber auch in allen anderen Situationen in denen es angebracht ist, mal wieder ordentlich rum zu heulen.
 

 
Tinman – Drumsound & Simon Bassline Smith Ich habe seit Jahren einen Deal mit einem Freund dessen Bedingungen ich bisher leider nicht erfüllen konnte. Wenn ich es aber irgendwann schaffen sollte, betreffenden Freund ein Jahr lang, jeden Tag zu fragen, ob ich oben genannte Platte (ja Schallplatte) haben darf, bekomme ich sie geschenkt. Selber kaufen ist natürlich keine Option, hier geht es schließlich ums Prinzip. Dass ich die Platte unbedingt haben will rührt einfach daher, dass das mein Lieblings-Drum ´n Bass Lied ist, zu dem ich immer getanzt habe und immer tanzen werde.
 
Where is my mind – Pixies Wenn man sich als Paar darauf festlegen müsste, einen gemeinsamen Song zu haben, dann wäre das in meinem/ unserem Fall wohl dieser. Warum genau das so ist wissen wir nicht mehr. Ich dachte, weil wir zu diesem Lied zum ersten Mal getanzt hätten. Kann aber auch sein, dass diese Vorstellung nur meiner Fantasie entsprungen ist. Wir sind uns aber auf jeden Fall darin einig, dass wir den Song beide mögen und dass es jetzt „unser Lied“ ist. Mit „Fight Club“ hat das übrigens nichts zu tun.
 

 
Hurt – Johnny Cash Ich glaube, dass ich möchte, dass dieser Song bei meiner Beerdigung läuft. Die melancholische Stimme von Johnny Cash und die Schwermut des Songs passen so gut zu einer Beerdigung, da bleibt kein Auge trocken.
Ich kenne Johnny Cash zwar erst seit dem Film mit Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon, aber seit dem mag ich seine Musik wirklich gern. Nine Inch Nails mag ich hingegen gar nicht, obwohl das Original des Songs natürlich von ihnen stammt.
 

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