How Big Really: Geschichte vor der Haustür

Wie groß der Mond wirklich ist.

Der Äquatordurchmesser des Mondes beträgt 3.476 Kilometer. Schwer vorzustellen wie groß das eigentlich ist. Wenn der Mond aber nicht irgendwo im Weltall umher schweben würde, sonder seinen Mittelpunkt in Erfurt hätte, dann würde er im Süden an Tunesien kratzen, die Hälfte von Schweden und Finland einnehmen, Irland verschlingen und im Osten die Ukraine komplett ausfüllen. Die „leuchtende“ Kugel würde also fast ganz Europa einnehmen. So betrachtet lässt sich die Größe bedeutend besser einschätzen.
 
Möglich wird dies durch ein Projekt des britischen Fernsehsenders BBC. Mit der Website How Big Really sollen Größenordnungen und Verhältnisse greifbarer und verständlicher gemacht werden. Die Idee dahinter ist so simpel wie genial: Bedeutende geschichtliche Ereignisse oder historische Plätze werden einfach dorthin transportiert wo man sich auskennt und schon werden Entfernungen und Dimensionen viel klarer.
 
Wenn die Pyramiden von Gizeh beispielsweise nicht in Ägypten gebaut worden wären, sondern in Erfurt, dann würde die Cheops-Pyramide auf der Krämerbrücke stehen, die Chephren-Pyramide stünde gleich neben dem Dom und die Mykerinos-Pyramide in der Gorkistraße.
 
Der Nordpazifikwirbel, also dieser gigantische Strudel aus Plastikmüll der im Pazifik rum schwimmt, würde ganz Deutschland, Österreich, Polen, Rumänien, die Ukraine, Frankreich und halb Großbritannien im Müll ersticken lassen. von Steffi

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