Spotify startet in Deutschland
Yuhu, kostenlose Musik für Alle

© Spotify

Vor einigen Monaten habe ich das Ableben des Musikstreaming-Dienstes Grooveshark betrauert und seitdem war es ziemlich ruhig in unserer Redaktion. Ab heute ist es vorbei mit der Stille. Denn gestern startete der schwedische Musikdienst Spotify auch in Deutschland. Die Plattform stellt bisher 16 Millionen Songs zum kostenlosen Hören zur Verfügung. Wie auch bei Grooveshark können eigene Playlists erstellt und die anderer User abonniert werden. Finanziert wird dieses Vergnügen durch Werbung und ist völlig legal. Doch einen Haken hat die Sache leider dennoch und der nennt sich GEMA. Natürlich. Denn mit der wurde bisher noch kein Vertrag geschlossen und ob Spotify 0,6 Cent pro abgespielten Song zahlen will beziehungsweise kann ist fraglich. Am 26. März soll eine abschließende Verhandlungsrunde stattfinden, die zeigen wird wie es weiter geht. Hoffen wir das Beste.
Weiterer Wermutstropfen: In anderen Ländern wurde das Gratisangebot auf die ersten sechs Monate begrenzt. Danach dürfen nur noch zehn Stunden Musik im Monat und jeder Song nur sechsmal abgespielt werden. Eine Spotify-Sprecherin bestätigte gegenüber Stern, dass in Deutschland ähnliche Maßnahmen getroffen werden.
 
Wer aber die volle Dröhnung Musik will, kann neben dem Gratis-Service auch unterschiedliche Abos abschließen. Für fünf Euro im Monat würde das Zeitlimit aufgehoben werden und Werbeunterbrechungen entfallen. Für zehn Euro monatlich könnte die Musik dann auch offline gehört werden.
 
Um Spotify nutzen zu können bedarf es lediglich den Download einer Desktop-Anwendung und eines Facebook-Kontos (ebenfalls ein kleiner Minuspunkt, sogar ein großer wenn man sich gegen den blauen Riesen entschieden hat). von Steffi
 

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5 Kommentare zu Spotify startet in Deutschland
Yuhu, kostenlose Musik für Alle

  1. McNoise sagt:

    facebook ist ein riesenminuspunkt … datenschutztechnisch!

    • Redaktionsmaedchen sagt:

      ja, das stimmt. aber wer sowieso schon ein Facebook-Konto hat, hat ja datenschutztechnisch, eh schon verspielt ;-)

      • McNoise sagt:

        was heisst verspielt … unsinnige argumentation.

        spotify erhält mit der verknüpfung sensible daten, die spotify im grunde nicht benötigt. das fängt bei einem persönlichen bild an und hört ggf. bei der telefonnummer und der famile auf.

        ferner gibt es millionen deutscher internetnutzer die spotify nicht nutzen können, weil sie nicht bei facebook sein wollen oder müssen.

        ich finde spotify grundsätzlich auch toll … aber diese facebook-sache … gefällt mir NICHT … und das ist ein großer kritikpunkt, objektiv betrachtet.

        • Redaktionsmaedchen sagt:

          Ich bewerte die Verknüpfung mit Facebook auch nicht positiv. Ich wollte damit nur sagen, dass wenn man einmal bei Facebook angemeldet ist seine Daten sowieso schon „freigegeben“ hat und Facebooks Datensicherheit ja ohnehin fragwürdig ist. Und Spotify ist da längst nicht der einzige Anbieter, pinterest beispielsweise macht es genauso (soll nicht heißen das es dewegen gut ist). Und welche Daten Google mittlerweile sammeln und zusammenführen kann (insbesondere durch Google+), kann auch keiner mehr überblicken.
          Wer viel im Netz unterwegs ist, muss sich einfach von dem Gedanken verabschieden das seine Daten irgendwo geschützt sind. Entweder wird das Internet in seiner Freiheit und Vielfalt eingeschränkt oder man schränkt sich selbst ein.

          • McNoise sagt:

            absolut richtig … bis auf die frage ob man sich wirklich von dem gedanken bzgl. schutz der persönlichen daten verabschieden sollte … wenn, dann wohl nur mit dem bewusstsein, dass man es morgen sehr bereuen könnte … weil irgend ein dienst nicht verantwortungsvoll mit persönlichen daten umgegangen ist … und bzgl. dieser gefahr und dem wahrlosen umgang mit persönlichen daten, schränkt sich das internet, mit einem sehr begründeten resultierenden anti-verhalten einer nachdenkenden nutzerschicht, selbst ein.

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