Berlinfolgen: Gero – der Obdachlose

Gero - Der Obdachlose

berlinfolgen“ erzählt in diesem dreiminütigen Film die berührende Geschichte von Gero. Gero ist obdachlos, bereits seit zwölf Jahren. Er hatte sein Abitur mit 2,0 bestanden, studierte Jura in Berlin, fiel dann zweimal durchs Staatsexamen und wurde heroinsüchtig. Jetzt beginnt er jeden Tag mit Magentabletten, Bier und Methadon. „Ich bin ein Methadon-Zombie. Ich steh morgens zwischen 2.00 und 4.30 auf. Ich steh nicht auf, ich stürze ins Kotzen. Ich kotze jeden Morgen, das ist ein Horror.“
 

 

In den „berlinfolgen“ erzählen unterschiedlichste Menschen aus Berlin ihre ganz persönliche Geschichte. Die Foto-Film-Serie soll ein audiovisuelles Mosaik der Stadt ergeben, einen Querschnitt durch alle sozialen Milieus und Schichten. Die Filmchen werden aus fantastischen Fotografien, Videoelementen, Interviews und O-Tönen zusammen geschnitten. 52 Berliner haben seit April 2011 bereits ihre Geschichte erzählt. Doch die Vielfalt der besonderen Menschen, die eine spannende Geschichte zu erzählen haben, ist noch längst nicht erschöpft. Da die nächsten 52 Folgen nur zum Teil finanziell gesichert sind, soll „berlinfolgen“ durch ein Crowdfunding-Projekt finanziert werden.
 
Die Foto-Film-Serie „berlinfolgen“ ist eine Koproduktion von taz. de und 2470media und erscheint regelmäßig auf taz.de und berlinfolgen.de.

via benhammer

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