Vor einem Jahr, am 01. Januar 2011, stellte der Fotograf Michael Chrisman eine Lochkamera auf, die er auf die Skyline des kanadischen Hogtown richtete. 356 Tage und Nächte wurde das Fotopapier belichtet. Die normale Belichtungszeit an einem sonnigen Tag beträgt nur eine hundertstel Sekunde. Bei diesem Experiment betrug die Belichtungszeit 31.536.000 Sekunden.
Chrismans größte Sorge war es die Kamera so aufzustellen, dass sie bei seiner Rückkehr noch an Ort und Stelle war. Bei anderen Projekten an öffentlicheren Orten wurden die Kamera häufig gestohlen.
„I mark down the dates to retrieve the cameras on a calendar; it is such a slow process that the best thing I can do is forget about the cameras so I don’t obsess about them.”
Doch das entwickeln eines solch überbelichteten Fotopapier erfordert ungewöhnliche Maßnahmen. “If I were to try to develop the paper in a traditional darkroom, the image would be lost.”
Statt der herkömmlichen Variante fing er das Bild mit einem Scanner vom Papier ein. Was durch das helle Licht des Scanners aber die Folge hatte, dass das Bild Stück für Stück gelöscht wurde. So lebt die Fotografie jetzt nur in digitaler Form. von Steffi
via eye said it before
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