Bücher, die man gelesen haben sollte – Teil 3

von Nancy

Ich muss zugeben, dass ich nicht unbedingt zu den Leseratten gehöre. Ich leihe oder kaufe mir mal ein Buch, wenn ich in den Urlaub fahre. Ab und zu lese ich noch ein paar Zeilen, bevor ich zu Bett gehe. Das war´s dann meistens auch schon. Ich bevorzuge eher Zeitschriften und Zeitungen mit kleinen Artikelchen. Dennoch gibt es ein paar Schinken, die ich wirklich gut fand und definitiv weiterempfehlen würde.
 

via journalismus.h-da

Der Medicus – Noah Gordon

Erzählt wird die Geschichte von Robert Jeremy Cole, der im Mittelalter Medicus werden möchte. Nachdem seine Eltern früh starben, geht er bei dem Bader Henry Croft in die Lehre. Dieser erzählt ihm von dem Medicus Avicenna, der im Orient lebt. Rob macht sich auf die Reise in das ferne Land. 
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Das Mittelalter und dessen Leben wird traumhaft beschrieben. Der Leser wird durch die Erzählungen direkt in diese Zeit -die ja bekanntlich nicht immer einfach war- hineinversetzt. Nur so nebenbei: Ganz besonders toll fand ich die Szenen, in denen Essen zubereitet wird -und das ist relativ häufig. Ich bekam jedes Mal einen riesigen Hunger danach.
 
Illuminati  – Dan Brown

Ich habe das Buch gelesen, bevor es den Film dazu gab. Und ich bin froh darüber, denn das Buch ist (wie die meisten Bücher zu denen es Verfilmungen gibt) um einiges besser als der Hollywood Blockbuster. Sehr spannend geschrieben. Empfohlen hatte es mir mein Papa, der genauso begeistert davon war. Robert Langton hatte ich mir übrigens in meiner Fantasie völlig anders vorgestellt als Tom Hanks.
 
Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud. Ein Leben hinter tausend Schleiern. – Jean P. Sasson 

Die wahre Geschichte einer Prinzessin aus Saudi-Arabien, die trotz einer Menge Geld nicht frei sein kann und ein Leben im goldenen Käfig führen muss. Zwei Fortsetzungen gibt es dazu. Sehr mitfühlend geschrieben und man lernt das Leben von  Frauen in arabischen Ländern besser kennen und stellt zugleich fest, wie gut wir es als Frau in der westlichen Zivilisation haben.
 
Im Westen nichts Neues – Erich M. Remarque

Dieses Buch war in meiner Schulzeit Pflichtlektüre im Deutschunterricht. Normalerweise liest man ja Bücher, die einen vom Lehrer aufgezwungen werden ziemlich halbherzig. Aber „Im Westen nichts Neues“ ist mir damals wirklich ans Herz gegangen und ich war erstaunt, wie mich ein Buch faszinieren kann, obwohl ich es lesen MUSSTE.
 
Da mir spontan nur vier Bücher einfallen, die ich absolut lesenswert finde, möchte ich noch ein Buch benennen, was ich absolut schlecht finde. Und zwar ist das American psycho von Bret Easton Ellis. Stellenweise ist dieses Buch total langatmig und langweilig. Wenn es dann aber an die „Mörderszenen“ geht, wird es einfach nur noch pervers und ekelhaft. Ich fragte mich ständig, wie krank ein Mensch sein muss, um so ein Buch zu verfassen. Nach der Hälfte des Buches (ich wollte der Lektüre schließlich eine Chance geben) habe ich es genommen und in den Müll geschmissen, denn so etwas möchte ich nicht daheim im Bücherregal stehen haben. Pfui!

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