24 Stunden fernsehen: Eine TV-Bestandsaufnahme

via weheartit

 

Ich wünschte die Idee käme von mir, aber da hätte ich einfach früher aufstehen müssen. Einen ganzen Tag, 24 Stunden lang, fernsehen. Das macht momentan Alf Frommer, vielleicht auch bekannt als jetzt.de User synthie_und_roma. Das Ganze kommentiert er und alle, die sich ebenfalls dazu berufen fühlen über Twitter.
Aber auch er ist nicht als Erster aufgestanden. Ursprünglich stammt die Idee von dem Schriftsteller Walter Kempowski, der 1997 für 24 Stunden ununterbrochen das Fernsehprogramm verfolgte und anschließend ein Buch über seine Eindrücke verfasste, er nannte es Bloomsday 1997. Auch für diese Idee gab es Einen der schon schneller war, jedenfalls indirekt, und zwar keinen geringeren als James Joyce. Der beschrieb nämlich in seinem Roman Ulysses einen Tag im Leben des Leopold Bloom. Dies war der 16. Juni, der zum Bloomsday Gedenktag ernannt wurde.
So, lange Rede kurzer Sinn: was vor langer Zeit das Buch war ist heute Twitter und so dokumentiert nicht nur synthie_und_roma sondern auch einige Twitter-Follower über das Hastag #bd11 das Fernsehprogramm. Warum? Weil es einen wunderbaren Eindruck der heutigen Fernsehlandschaft ergibt – ein Mosaik der Meinungen. Trotz großer Ankündigung auf jetzt.de und einem Interview bei egofm hält sich die Teilnahme anderer Twitterer leider noch in Grenzen. Entweder sind sie alle fleißig arbeitende Bürger, die gerade keine Zeit zum Fernsehen haben, so wie ich. Oder sie sind eingeschnappt weil ihnen nicht selbst die Idee gekommen ist. von Steffi
 
Mein bisheringer Lieblings-Tweet: „Was ich leider nie erleben durfte: Dass der Hot-Button zuschlägt – und zwar direkt in die Visage eines 9Live Moderators.“ (via siegstyle)

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