Es gibt ja immer welche, die sich aufregen, dagegen sind und in allem und jedem Verschwörungen des Staates sehen. Für die ist der heute gestartete Zensus 2011 oder einfacher gesagt, die Volkszählung, ein gefundenes Fressen. Die Einen regen sich über den Kostenfaktor auf, das ist ja immer ein guter Grund um zu meckern. Die Anderen beschweren sich über großes Missbrauchspotenzial für Staat und Wirtschaft. Ganz andere sind einfach nur so dagegen, weil Dagegensein alternativ und hipp ist.
Wie groß das Geschrei wohl wäre, wenn wir uns wie damals auf unseren Esel schwingen und nach Bethlehem reiten müssten. So kommt der freundliche Befragungsbeauftragte sogar zu uns nach Hause. Um den ganzen Prozess beim nächsten Mal noch etwas komfortabler zu gestalten, sollten die Zensusbeauftragten als erstes bei Herrn Zuckerberg an die Tür klopfen und fragen, ob der vielleicht ein paar Informationen herausrückt, dem geben nämlich alle ihre Daten freiwillig.
Wenn es beim nächsten Mal etwas zu gewinnen gäbe oder man die beantworteten Fragen gegen Payback-Punkte tauschen könnte, wären garantiert alle gern dabei und würden sich geradezu darum reißen, befragt zu werden.
Ich persönlich mag ja Umfragen. Ist doch schön, wenn sich einer für dich interessiert.
Wer aber wirklich nicht mitmachen will, kann sich die Verweigerung auch gern ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro kosten lassen. Aber da sind die Zensus-Gegner dann wieder nicht konsequent und füllen kleinlaut ihre Umfragebögen aus, vor Freunden und Verwandten wird dann behauptet, sie hätten sich im Angesicht des Todes und unter Einfluss eines Wahrheitsserums gebeugt, die Regierung hat schließlich alle Mittel zur Verfügung. von Steffi
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